


überzeugt mit seiner Bühnenpräsenz.
Er verarbeitet gekonnt die unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Themen humorvoll
und inspiriert sein Publikum zu einem „Kopfkino“ in Cinemascope.
Denkend Lachen der Kabarett-Neuzeit
Booking: Roland.Boehm@e-a.at +43 2272 654 94-15
Presse: Barbara.Schmidhammer@e-a.at +43 2272 654 94-12
(c) ORF/radio FM4
Sendung vom 16.11.2022
Kurzbiografie:
Romeo Kaltenbrunner lebt in Wien und ist im oberösterreichischen Mühlviertel
am Land zwischen tiefergelegten Autos und noch tieferen Zeltfesten aufgewachsen.
Dort wurde er immer nach seinen elterlichen Wurzeln gefragt, da er exotischer
aussieht als sein Familienname klingt.
Romeo muss heim, von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf ist für Romeo auch eine Zeitreise zurück in seine eigene Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals in der Schulzeit leider nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten. Ein bissl deswegen, weil Romeo die falsche Hautfarbe hatte. Hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar hatte (Anm.: Null).
Romeo besucht daheim im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch die selben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben einfach immer gleich bleiben.
Umgeben von Grillhendl-Duft und leicht betrunken von einer ganzen Schachtel Jägermeister wird Romeo nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler - aber leider auch fader sind? Ist doch das Dorf hier seine wahre Heimat? Was ist denn Heimat überhaupt? Kann man auf sein Vaterland stolz sein, wenn man seinen eigenen Vater nicht kennt?
In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land, und wie es ist, wenn man fremder aussieht, als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.